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Das Zuchtziel von der blauen Merle 

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Warum von der blauen Merle? Meine Australian Shepherd Hündin Meggen Golightly begleitet mich schon seit fast 15 Jahren. Sie ist ein mit Bedacht gewählter exotischer Merletyp. Schon vor etwa 10 Jahren habe ich darüber nachgedacht die Familie in der zu ihr passenden Farbe in Miniaturformat zu erweitern. Somit ist meine alte Zuchthündin Meggy für den Namen meines Zwingers verantwortlich. Für mich kam aber als kleiner Hund nur eine Rasse in Frage und das war natürlich der Dackel. Wesensfest und vor allem charakterstark sind die beiden Merkmale eines Dackels. Schaut er in den Spiegel sieht er einen Löwen.
Nach vielen Recherchen kam für mich nur ein schwarzer Zwergtigerdackel in Frage. Passend zu meiner Meggy. Erst 2020, nach langer Suche habe ich für mich den passenden Dackel gefunden. Frieda ist für mich ein Traumdackel und gleichzeitig auch das Fundament meiner Zucht. Sie ist von der Maserung sehr ausgeprägt, sehr fein und kurzschnauzig im Gesicht und vom Fundament ausgesprochen gerade und hochbeinig (für einen Dackel). Für mich die besten Voraussetzungen für mein Zuchtziel: Den plumpen, sehr kurzbeinigen (und mittlerweile leider auch sehr krummbeinigen) Rassetyp des Dackels ein wenig in Richtung Eleganz zu verschieben. Gleichzeitig bringt Frieda absolut feinfühlige Charaktereigenschaften mit sich: Selbstbewusst, liebenswürdig, kinderlieb, wesens- und schussfest sowie jagdlich aktiv aber dennoch sehr gehorsam. Mit unserem Familienzuwachs Brutus möchte ich den klassischen Dackel mit etwas außergewöhnlichem wie Frieda kombinieren. Wobei Brutus durch seinem großen Behang, sein gradliniges Fundament und seine feine Rute hervorsticht. 
Über den Merlefaktor und welche Beachtung es bei der Zucht mit sich bringt, wird in meinem Tierärzteblog näher erläutert.